...zurzeit im Koki..

Ein Filmtipp mit Italienbezug im Juli:  VOR MIR DER SÜDEN

Hier kurz der Inhalt:

1959, Italien. Pier Paolo Pasolini setzt sich im ligurischen Badeort Ventimiglia in seinen Fiat Millecento und umrundet einmal die italienische Küste. Der Form des berüchtigten Stiefels folgend fährt er 3.000 Kilometer bis hinauf nach Triest. Seine außergewöhnliche Reise gilt 60 Jahre später als einzigartiges Dokument europäischer Kulturgeschichte. Das im Zeichen des Wirtschaftswunders und des beginnenden Massentourismus prosperierende Italien beschrieb Pasolini mit einer großen Portion Hellsichtigkeit, Empathie und Witz. In Vor mir der Süden begibt sich der deutsche Filmemacher Pepe Danquart auf Pasolinis Spuren. Die damalige Umrundung unternimmt auch Danquart als fliegender Flaneur im Fiat Millecento und blickt auf Umbrüche – nicht nur in einem Land, sondern auf einem ganzen Kontinent. So viel lässt sich über Europa erzählen, schaut man nur einmal genauer auf sein Eingangstor: Italien. Wo früher der Massentourismus die Menschenströme durch die Ferienorte schleuste, überrennen nun Millionen Individualreisende die Schauplätze des historisch-mediterranen Italien. Wo einst Aufbau herrschte, strömen nun Waren und Dramen an die Küstenorte der Apennin-Halbinsel.

 

Zwischen Dolce Vita und nostalgischer Endzeitstimmung: Pepe Danquart hat einen fesselnden, bildstarken und erhellenden Dokumentarfilm geschaffen, der die Kulturen des Reisens und der Industrie klug miteinander kurzschließt und sie durch den Wandel der Zeiten verfolgt. Danquart, der mit Filmen wie Am Limit visionäre Kinokraft unter Beweis gestellt hat, findet einen liebevollen und humorigen Umgang mit den neuen Trieben aus dem Boden einer längst vergangenen Zeit. Italien zeigt er als radikales Konzentrat einer europäischen Epoche, die zugleich großartig und bestürzend ist.

D 2020, 117 Min., FSK: –
R+B: Pepe Danquart, K: Martin Eiric-Schneider

Spielzeiten:
Do. 1.7. + Fr. 2.7. + So. 4.7. + Di. 6.7. / 17.30 h
Mo. 5.7. + Mi. 7.7. / 20.30 h
Sa. 10.7. + So. 11.7. / 15.30 h
Sa. 24.7. + So. 25.7. / 15.30 h

Veranstaltungen während des Lockdowns

Sie erinnern sich an den Cellisten Daniel Arias, der uns im Oktober letzten Jahres mit Hyelee Clara Chang am Klavier begeistert hat?

Am 21. April  war er auf NDR Kultur zu hören.

Jetzt können Sie das Programm mit dem Pianisten Hermann Valdez in der Mediathek https://www.ndr.de/kultur/musik/klassik/Konzert-mit-Daniel-Arias-und-Hermann-Valdez,studiokonzert144.html verfolgen.

 

Liebe Mitglieder und Freunde der DIG,

 

wir haben ein schönes Programm für die ersten drei Monate 2021 (s. Gazzettino Nr. 176) zusammengestellt und mussten leider feststellen, dass wir diese Veranstaltungen nur online durchführen konnten. Einige Termine haben wir in den August verschoben (s. Gazzettino Nr. 177).

 

Die Online-Lesung (dt./ital.) der 
VDIG Lesemarathon - Auftaktveranstaltung
Dante Alighieri: "La Divina Commedia" - Inferno 

Sprecher: Rudolf Guckelsberger
Mitwirkende: Cesare De Marchi, Cesare Ghilardelli, Alice Rossi, Bianca Rossi

 

hat am 25. März stattgefunden.

Sie können die Veranstaltung noch im Internet erleben:

https://www.youtube.com/channel/UCI1co5BH4bAuDngC2RixAYw

Auch das Einladungs-Video ist noch vorhanden:

https://www.youtube.com/watch?v=vMXhjpWY8j8 

 

Mit großer Hoffung blickten wir auf den  April.

Aber auch  hier geht es zunächst ebenfalls online weiter mit dem Vortrag über die italienischen Liedermacher „I cantautori italiani“ von Ivana Nolli-Meyer.

Mit dem Newsletter (Anmeldung s. Newsletter) und unter Veranstaltungen halten wir Sie auf dem Laufenden.

Schauen Sie gern öfter herein!

 

Außerdem stellen wir Ihnen die sog. Briefe zum Thema "Deutsche Künstler sehen Italien" 

von Dr. Rainer Grimm aus Hannover vor:

 

DEUTSCHE KÜNSTLER SEHEN ITALIEN

Liebe Italienfreundinnen und –freunde,

dies ist der erste Brief einer Reihe, in der ich Künstler (und mit Angelika Kauffmann leider nur eine Künstlerin) vorstellen werde, die zumindest eine Zeit in Italien gelebt und gearbeitet haben. Dazu kommen allerdingst noch zwei Herren, die als bildende Künstler nicht so bedeutend sind – aber da sie viele Künstler beeinflusst haben und auch sonst  wichtig gewesen sind, werden sie hier etwas ausführlicher gewürdigt werden. So wird es also etwa im Abstand von einem Monat immer einen neuen Brief geben, in dem bekanntere und auch eher unbekanntere Kunst vorgestellt wird. ...

 

Unter den folgenden Links zur DIK Hannover können Sie den vollständigen Text und weitere Folgen lesen:

https://dik-hannover.de/deutsche-kuenstler-sehen-italien/#more-4934

https://dik-hannover.de/deutsche-kuenstler-sehen-italien-ii/

https://dik-hannover.de/deutsche-kuenstler-sehen-italien-iii/ 

https://dik-hannover.de/wp-content/uploads/2020/11/DEUTSCHE-KUeNSTLER-SEHEN-ITALIEN-IV.pdf 

https://dik-hannover.de/deutsche-kuenstler-sehen-italien-v/

https://dik-hannover.de/deutsche-kuenstler-sehen-italien-vi/

https://dik-hannover.de/wp-content/uploads/2021/01/DEUTSCHE-KUeNSTLER-SEHEN-ITALIEN-VII.pdf

https://dik-hannover.de/deutsche-kunstler-sehen-italien-alle/deutsche-kuenstler-sehen-italien-8/

https://dik-hannover.de/deutsche-kunstler-sehen-italien-alle/deutsche-kuenstler-sehen-italien-9/ 

https://dik-hannover.de/deutsche-kunstler-sehen-italien-alle/deutsche-kuenstler-sehen-italien-10/ 

https://dik-hannover.de/deutsche-kunstler-sehen-italien-alle/deutsche-kuenstler-sehen-italien-11/ 

 

Vielleicht haben Sie auch Lust - da die de Chirico-Ausstellung in der Hamburger Kunsthalle nicht besucht werden kann - einmal hinein zu schauen und hinein zu hören:

Der Maler und die KLänge seiner Zeit.

https://www.hamburger-kunsthalle.de/ohrenschau-de-chirico-magische-wirklichkeit 

 

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Reiseberichte und andere

Wir veröffentlichen in Zukunft Berichte über die DIG-Reisen sowie andere Veranstaltungen der DIG und beginnen hier mit  dem Bericht über die Herbstreise 2019 ins Latium.

Über die während des Lockdowns veranstalteten Online-Vorträge gibt es hier kurze Berichte:

Venedig - einmal literarisch

Der Arzt in der (italienischen) Oper

- Die Römer in der Provence