Freitag, 5. März 2021, 19 Uhr

Der heitere Donizetti - von Regimentstöchtern, unglücklich liebenden Bauern

und verschrobenen Junggesellen

Multimediavortrag von Kerstin Marfordt, Lübeck (online)

 

Gaetano Donizetti (1797-1848) ist durch Meisterwerke wie "Lucia di Lammermoor" in die Operngeschichte eingegangen. Viele seiner insgesamt 71 Opern sind verschollen; zu den heute noch beliebten Werken gehören neben den Dramen auch drei heitere Opern, die im Mittelpunkt dieses multimedialen Vortrags stehen.

Die ergreifende Romanze des Nemorino Una furtiva lagrima aus dem "Liebestrank" gehört zum gesanglichen Basisrepertoire eines jeden Tenors. die mit acht hohen Cs bestückte Bravourarie Amici miei, che lieto giorno aus der "Regimentstochter" und die nicht weniger knifflige Arie der gewitzten Norina Quel guardo il cavaliere...Sa anch´io la virtù magica, gegen deren Einfallsreichtum Don Pasquale keine Chance hat, sind virtuose Zeugnisse der "komischen Ader" Donizettis.

 

Kerstin Marfordt studierte Schulmusik mit Haupt- und Leistungsfach Klavier an der Musikhochschule Lübeck. Außerdem machte sie eine private Sprachausbildung in Italien. Neben ihrer Konzerttätigkeit mit verschiedenen Instrumentalisten hält sie Vorträge und ist als freiberufliche Sprachdozentin sowie Klavierpädagogin tätig. 

 

Anmeldungen bitte bis zum 4. März an Bärbel Kuras-Berlin: kuras-berlin@italia.de 

Der Link zur Veranstaltung wird Ihnen zeitnah zugeschickt.

Mitglieder sind herzlich eingeladen, von Nicht-Mitgliedern erbitten wir eine Spende auf das Konto bei der Sparkasse Lübeck: IBAN: DE19 2305 0101 0014 4504 49.

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Dienstag, 16. März 2021, 19.00 Uhr

Im Licht des Südens: van Gogh – Cézanne – Matisse

Kunsthistorischer Vortrag von Dr. Ulrike Müller-Heckmann, Hamburg (online)

 

Das Licht Südfrankreichs spielt in der Entstehungsgeschichte der modernen Malerei eine wesentliche Rolle. Seit van Goghs Traum von einem „Atelier des Südens“ im berühmten gelben Haus in Arles faszinierte und inspirierte das besondere Licht die Künstler um und nach 1900. Während van Goghs Leben und Werk in Arles und St. Rémy in kürzester Zeit zu einem dramatischen Höhepunkt kulminierten, lebte der Einzelgänger Cézanne zurückgezogen in seinem Atelier in Aix-en-Provence. Für den jüngeren Henri Matisse wurden beide Meister gleichermaßen zum Vorbild, doch erst in Nizza und unter dem Licht der Côte d’Azur erreichte er die großartige Freiheit und Intensität seiner Malerei. Der Vortrag untersucht das Schaffen der drei Meister speziell unter dem Aspekt des Lichtes und der Landschaft des Südens.

 

Dr. Ulrike Müller-Heckmann hat Kunstgeschichte, Literaturwissenschaft und Malerei studiert. Seit 1996 ist sie Studienleiterin beim Kunstforum Matthäus in Hamburg-Winterhude, wo sie vor allem kunsthistorische Studienreisen durchführt. Die Kunst Italiens und Frankreichs gehört ebenso zu ihren Interessenschwerpunkten wie die Geschichte der modernen Malerei.

 

Anmeldungen bitte bis zum 13.3.2021 an Susanne Resch: resch.sh@gmail.com

Der Link zur Veranstaltung wird Ihnen zeitnah zugeschickt.

Mitglieder sind herzlich eingeladen, von Nicht-Mitgliedern erbitten wir eine Spende auf das Konto bei der Sparkasse Lübeck: IBAN: DE19 2305 0101 0014 4504 49.

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Sonntag, 11. April 2021, 17.00 – 19.00 Uhr

Oberitalienische Seen/Tessin

Reizvolle Kunststädte, Villen und Gärten zwischen Comer See und Lago Maggiore

Eine kultur- und gartengeschichtliche Bilder-Reise mit Klaus Kirmis (online)

In Zusammenarbeit mit der DIG Bremen

 

Dieser Vortrag führt zu Kunststädten sowie traumhaften Villen und Gärten im Piemont, in der Lombardei und im italienischsprachigen Tessin.

Den besonderen Reiz dieser Gegenden mit ihrem überaus angenehmen Klima bildet die üppige Vegetation, gesteigert durch den Kontrast von alpiner und submediterraner Landschaft. 

Die künstlerische Gartentradition datiert hier bis in die römisch-antike Zeit, seit Jahrtausenden entstanden in diesem Gebiet einige der schönsten italienischen Gärten überhaupt. Die dazugehörigen Villen, meist Bauwerke aus dem 16. bis 19. Jahrhundert, entfalteten eine verfeinerte Eleganz, die von den üppig wachsenden Gartenanlagen wunderbar ergänzt wird.

Ausgehend von der kunstträchtigen Seidenstadt Como wird die Villa Carlotta mit ihrer bedeutenden Kunstsammlung und den wunderschönen Gärten besucht. Am Lago Maggiore begeistert die Villa Taranto mit nahezu 20.000 Pflanzenarten. Einen ganz besonderen Höhepunkt bilden schließlich die drei Borromäischen Inseln mit der weltberühmten Isola Bella.

Ausflüge in das italienischsprachige Tessin zum Parco Scherrer in Morcote, nach Ascona und zum nahegelegenen Monte Verità - im frühen 20. Jahrhundert eine Kolonie für Künstler und Intellektuelle - werden diesen Bilder-Streifzug abrunden.

 

Klaus Kirmis hat uns bereits mehrfach mit sachkundigen und brillant bebilderten Vorträgen begeistert. Die Teilnahme an diesem Online-Vortrag ist für DIG-Mitglieder kostenfrei, von Nichtmitgliedern erbitten wir eine kleine Spende in beliebiger Höhe auf das Konto IBAN DE19 2305 0101 0014 4504 49.

Anmelden können Sie sich bis zum 8. April 2021 bei Susanne Resch, resch.sh@gmail.com

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Freitag, 23. April 2021, 18.30 Uhr

Die italienischen Liedermacher und ihre Lieder

I cantautori italiani - la musica, le storie, la lingua

Präsentation mit Musikbeispielen von Ivana Nolli-Meyer, Heidelberg

VHS-Aula, Falkenplatz 10

 

Ein Abend zum Kennenlernen der italienischen Liedermacher, die seit den 60er Jahren das italienische Musikleben geprägt haben. Der Vortrag behandelt Geschichte, Musik und Sprache der „Cantautori“, eine Bezeichnung, die sich aus der Verbindung von cantante (Sänger) und autore (Autor, Dichter) ergibt. Inspiriert von den französischen Chansonniers, stellen die Liedermacher die bedeutendste Erscheinung in der Welt der italienischen Musik jenseits der Oper dar.

 

Vorgestellt werden die wichtigsten Cantautori zwischen Tradition und Erneuerung: von den Pionieren wie Renato Carosone und Domenico Modugno („Volare“) über die „Scuole“ der 60er und 70er Jahre - etwa die Gruppe um  Fabrizio de André und Gino Paoli in Genua - zu weiteren wichtigen Vertretern dieser Musikrichtung wie Lucio Dalla und Angelo Branduardi bis zur jüngeren Generation seit den 1990er Jahren: Sergio Cammariere, Alessandro Mannarino und andere.

 

Ivana Nolli-Meyer ist in Mailand geboren und aufgewachsen. Sie hat dort am Institut für Übersetzer und Dolmetscher studiert, lebt seit mehr als dreißig Jahren in Heidelberg, unterrichtete Italienisch am Zentralen Sprachlabor der Universität und organisiert seit einigen Jahren Kulturveranstaltungen. Sie war bereits mehrfach Gast der DIG Lübeck.

 

In Zusammenarbeit mit der VHS Lübeck

Eintritt 7 € / 4 € DIG-Mitglieder

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