Dienstag, 23. Juni 2020, 18 Uhr

Alberto Sordi, Der Hyperitaliener des Kinos

Film von Massimiliano Coppola anlässlich des 100. Geburtstags von Alberto Sordi

K-Punkt, Parade 4

Der Raum lässt gemäß der Abstandsregeln nur eine Teilnahme von 20 Personen zu.

Bitte melden Sie sich bei Interesse an bei Dörthe Klahn-Noll, klahn_noll@gmx.de !

 

Alberto Sordi, ein grotesker Spiegel der Laster und Tugenden der Italiener, war einer der repräsentativsten Schauspieler des italienischen Kinos in der zweiten Hälfte des 20. Jahrhunderts. Als prominenter Vertreter und Vorläufer der sogenannten “commedia all’italiana” gab Sordi dem kulturellen Wandel der Nachkriegszeit Körper und Stimme. Seine Charaktere sind oft Antihelden, feige, karrierefreudig und manchmal sogar böse, aber auch kindisch, ungeschickt und schließlich wunderbar liebenswert, weil sie undefinierbar sind. Sordi, der liebevoll als der nationale Albertone bekannt ist, hat es mit seinem histrionischen Talent geschafft, legendären Charakteren der italienischen Kultur, wahre Ikonen eines zeitlosen nationalen Geistes, zu verleihen. Der Tribut anlässlich seines 100. Geburtstages möchte ein erster Schritt sein, um der Arbeit einer Ikone der italienischen Kultur näher zu kommen. Wenn es stimmt, dass Sordi zu Italienern gesprochen hat und dass sich jeder Italiener mit mindestens einem seiner Charaktere identifizieren konnte, ist es auch wahr, dass genau diese Besonderheit es immer schwierig gemacht hat, ihm ins Ausland zu exportieren. Zweifellos werden seine Nuancen und seine "romanicitá" für immer unübersetzbar bleiben, aber wenn Sie das Herz seiner Kunst, seine Gesellschaftskritik, seinen Impuls zur tiefsten menschlichen Sensibilität erfassen können, dann wird der nationale Albertone universell in seiner groteske Poetik des Absurdes die auf die Wiederentdeckung des Adels der menschlichen Seele zielt.

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Sonnabend, 1. August 2020

Sommer-Ausflug:

Ernst Ludwig Kirchners Paradies Fehmarn - auf den Spuren der Brücke-Künstler 

 

11.00 Uhr   Begrüßung und Führung durch die Kunsthistorikerin Imke Ehlers in der

                     Ernst Ludwig Kirchner-Dokumentation (Stadtbibliothek, Breite Str. 47, Burg).

12.30 Uhr   Spaziergang durch das Stadtzentrum von Burg zum Mittagessen.

13.00 Uhr   Mittagessen im Ristorante „Doppeleiche“: https://www.doppeleiche.com 

                     Es stehen zwei Menüs zur Auswahl, Vorspeise und Hauptgericht, Kosten 20 €

14.30 Uhr   Besuch der St. Nikolai Kirche, einem besonderen sakralen Baudenkmal aus der

                     Übergangszeit von der Romanik zur Gotik. Ernst Ludwig Kirchner kam immer wieder

                      in  diese Kirche und zeigte sie in seinem Gemälde „Burg“ von 1912.

15.30 Uhr   Mit dem nostalgischen knallgelben Oldtimer-Schulbus fahren wir über die

                     Insel und besuchen original Motive und Orte des Malers: Staberhof, Staberhuk

                     und  Mexikobucht.

17.00 Uhr   Rundgang durch Burgstaaken mit dem Motiv-Ort: „Hiss-Speicher“, den

                     Kirchner 1913 malte. Anschließend Gelegenheit zu Café/Tee im

                      Café Kontor  Burgstaaken: www.cafekontor.de

18.00 Uhr   Ende des Inselbesuchs. Die Ankunftszeit in Burg kann um max. 30 Minuten

                     variieren, je nachdem, wie lange wir an den jeweiligen Orten verweilen.

Frau Imke Ehlers, Vorsitzende des Ernst Ludwig Kirchner Vereins Fehmarn e.V., wird uns den ganzen Tag begleiten.

 

Die Teilnehmerzahl ist auf 25 Personen begrenzt, Kosten p.P. für Führungen und Bus 35 €

Anmeldungen bitte an Dörthe Klahn-Noll, klahn_noll@gmx.de